Zum dritten Mal ging eine Ferienpassaktion vom Jugendhaus “House of Life“ Steyerberg ins Wisentgehege nach Springe. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Teilnehmer mit Jugendpflegerin Tina Hormann als erstes auf den Weg zum „Riechmemory“. Während die Gruppe versuchte herauszufinden was zusammen passt, wurde der Geruchssinn manchmal ganz schön getestet. Nicht selten hörte man ein „Ih! Das riecht aber komisch!“ oder auch „Oh das riecht toll! Hier bleib ich stehen!“

Als nächstes machte sich die Gruppe auf den Weg zur Flugshow. Allerdings nicht ohne unterwegs die verschiedenen Stationen zu testen. Dabei mussten sich manche der Steyerberger vor allem beim Barfußpfad ganz schön überwinden. Gab es zu Anfang noch einige Mädchen, die diesen Weg auf keinen Fall testen wollten, trauten sich am Ende dann doch alle und waren hinterher sehr stolz. Beim Falkenhof angekommen wurde dieser ebenso wie seine Bewohner erstmal bestaunt. Als dann jedoch die Flugshow startete, saßen alle Interessierten auf ihren Plätzen, bestaunten die Vögel und hörten gespannt zu. Obwohl die Show aufgrund des Wetters kürzer ausfiel als sonst waren am Ende alle begeistert. Denn vor allem die Akrobatischen Flugeinlagen der Vögel, bei denen sie knapp über die Köpfe der Zuschauer flogen oder vor diesen auf einem Zaun landeten ließ die Herzen aller höherschlagen.

Bevor es dann zur Wolfspräsentation ging machte die Gruppe eine kurze Pause um sich mit einem Fragebogen auseinanderzusetzen. Dieser beinhaltete Fragen über die Tiere im Wisentgehege die die Kinder auf ihrem Weg durch die verschiedenen Gehege beantworten konnten. Beim Wolfsgehege angekommen erklärte Birgitt Vogelsang den interessierten Zuhörern einiges über diese anmutigen Tiere. Am Ende konnte jeder noch Fragen stellen und so entstand schnell ein aufregendes Gespräch bei dem die Kinder viel lernten und mutig alles fragten was sie wissen wollten. Auf dem Weg durch das nächste Gehege wurde die Gruppe dann sehr ruhig. Hier konnten sich die Tiere frei bewegen und so geschah es, dass die Tierliebhaber das Mesopotamische Damwild aus nicht mal 5 Metern Entfernung sehen konnten und das ohne einen Zaun dazwischen. Auch in den weiteren Gehegen gab es viel zu entdecken. Als die Gruppe sich dann auf den Rückweg machte, waren sich alle einig. Nächstes Jahr soll es wieder ins Wisentgehege gehen.