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Erstes gemeinsames Wochenende zum Projekt „Leben auf dem Land“

 

Das vom Arbeitskreis Offene Jugendarbeit konzipierte Projekt „Leben auf dem Land-politische Bildung in der Offenen Jugendarbeit“ hat zum Ziel Jugendliche für politische Themen zu interessieren.

Nach den ersten zwei erfolgreichen Arbeitstreffen in diesem Jahr in Steyerberg und Hoya, reisten 31 Kinder und Jugendliche, davon 6 aus dem Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg im Alter von 10-18 Jahren in das Jugendbildungscentrum auf den Bückeberg in Obernkirchen. Dort trafen sie sich zur gemeinsamen Klausurtagung zum Projekt.

Am Freitagabend hatten die Kinder- und Jugendlichen aus dem Landkreis Nienburg die Gelegenheit bei gemeinsamen Aktivitäten in das Wochenende zu starten. Für viele Teilnehmende stand zu dem das Wiedersehen mit den neu gewonnenen Freunden aus vergangenen Treffen an.

Am zweiten Tag wurde thematisch gearbeitet. Im ersten Workshop, der unter dem Motto „Jeder hat eine Meinung und das ist gut so“ stattfand, wurde in Kleingruppen ein Standbild, zu einem konfliktreichen Thema aus einem zuvor gewählten Lebensbereich, erarbeitet. Ziel war es, dazu eine Meinung darzustellen. Themen die die Jugendlichen hier wählten waren Mobbing, Schule, Liebe, Medien und Freundschaft. Nach der Präsentation im Plenum, war das Thema der Übung allen klar: Ich habe eine Meinung. Ich bilde mir eine Meinung. Ich vertrete diese Meinung!

Im zweiten Abschnitt des Tages hatten die Jugendlichen dann die Gelegenheit ihre bisherigen Projektbesuche in Steyerberg und Hoya zu reflektieren und auf spannende Weise ihre Ideen für den Fortgang des Projektes in 2019 zu sammeln. In einer Einheit mit Referentin Susanne Hanzlick wurde das Thema Partizipation beleuchtet. Was bedeutet dieses schwierige Wort und für welche Themen würde ich mich gerne einsetzen. Was ist im Landkreis Nienburg aus Sicht der jungen Menschen verbesserungswürdig? Viele verschiedene Dinge wurde erwähnt. Ihre dringlichsten Anliegen waren der öffentlicher Nahverkehr (Busse), Mobbing an Schulen und Sicherheit. Diese Themen bilden die Grundlage für die nächsten Arbeitstreffen.

Der Sonntagvormittag wurde genutzt, um mit der Planung des Programmes einer gemeinsamen Berlinfahrt zu beginnen, Fester Bestandteil, dieser als Abschluss des Projekts gedachten Reise, ist das Kennenlernen der bundespolitischen Ebene.

Entwickelt und umgesetzt wird dieses Projekt von den Jugendzentren und –häuser aus Heemsen, Hoya, Langendamm, Loccum, Steyerberg und Stolzenau/ Leese sowie der Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises Nienburg/ Weser.

Graffiti schaftt Teamwork

Kürzlich fand im Jugendhaus Steyerberg erneut ein Graffiti – Workshop für alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ab 10 Jahren statt. Wie schon im Mai diesen Jahres stellte das Jugendhaus eines seiner Außenwände zur Verfügung, um diese von den jungen Künstler_innen gestalten zu lassen. Ermöglicht und initiiert wurde die Veranstaltung durch das Jugendprojekt „LandEye4U“ vom Weser – Aller – Bündnis: Engagiert für Demokratie und Zivilcourage e.V. in Kooperation mit cultures interactive und Steyerbergs Jugendpflegerin Isabella Zimmermann.

Zunächst erwartete die etwa 10 Teilnehmer*innen ein kleines Aufwärm- und Teambildungsspiel, bei dem mit Hilfe von Seilen und Haken gemeinsam Holzklötze zu einem Turm gestapelt werden müssen. Erst wenn alle Klötze aufeinander stehen und der Turm zehn Sekunden stehen bleibt, ist das Spiel erfolgreich absolviert. Erstaunlich schnell entwickelten die Teilnehmer*innen eine für sie passende Technik, die ihnen in nur wenigen Minuten Erfolg bescherte.

Dann ging es aber auch schon zum eigentlichen Thema des Tages über: Graffiti. Im Gegensatz zum Wandbild vom Workshop aus dem Mai diesen Jahres, bei dem jede*r Teilnehmer*in sich ein eigenes Wort zum Thema Menschenrechte und Zivilcourage überlegt und an die Wand gebracht hat, war es diesmal so, dass nur ein einziges Wort gesprüht werden sollte. Dafür sollte ein Wort gefunden werden, das so viele Buchstaben hat wie Teilnehmer*innen dabei waren. Schnell einigte man sich auf das Wort „Teamwork“, acht Buchstaben, für jede*n Teilnehmer*in einen. Die Buchstaben wurden verteilt und es wurde angefangen, sich mit Blei- und Buntstift auf Pappen auszuprobieren, bevor die Spraydose in die Hand genommen wird.

Im Entstehungsprozess des Wandbildes wurde einiges über verschiedene Techniken im Graffiti gelernt. Etwa, wie man am besten die Spraydose hält, was passiert, wenn der Abstand zur Wand verringert oder vergrößert wird oder auch die Abfolge, wie so ein Wandbild im Hinblick auf ein gutes Ergebnis zu entstehen hat.

Wie schon bei der Vorgängerveranstaltung im Mai in Steyerberg konnten die Teilnehmer*innen über mehrere Stunden viel zum Thema Graffiti lernen. Nicht nur über verschiedene Techniken sondern auch über die zu Grunde liegende Kultur, wo sie entstanden ist und was sie überhaupt ausmacht. Ebenfalls nicht zu kurz gekommen ist die Auseinandersetzung mit Menschenrechten und Demokratie. Dies wurde insbesondere bei der Auswahl des gemeinsamen Wortes „Teamwork“ deutlich.

Mädchen unter sich

Eine besondere Aktion für Mädchen planten diesmal die Jugendpflegerinnen Mareen Vennes vom Jugendzentrum Loccum und Tina Hormann vom Jugendhaus “House of Life“ Steyerberg. Da beide Einrichtungen am selben Tag den Mädchennachmittag haben, kam es zu der Idee, dass man sich ja gegenseitig mal besuchen kann, um so das andere Jugendzentrum und seine Besucherinnen kennen zu lernen. Als erstes machten sich die Steyerberger Mädchen auf den Weg nach Loccum.

Dort angekommen wurden sie schon freudig erwartet. Nachdem sich jede kurz vorgestellt hatte, konnten dann die ersten Kontakte beim Obst schneiden für das Schokoladen- und Puddingfondue hergestellt werden. Alle packten fleißig mit an und es wurde viel dabei gelacht. Beim gemeinsamen schlemmen entstanden dann tolle Gespräche bei denen sich die Mädchen zum einen über Persönliches unterhielten, aber auch Vergleiche zwischen den Jugendhäusern anstellten. Zum Schluss wurde den Steyerbergerinnen dann noch das gesamte Gelände gezeigt. Als diese sich dann auch schon wieder verabschiedeten, waren sich alle einig, dass der Nachmittag viel zu schnell vorbei war, aber umso mehr konnte man sich auf die kommende Woche freuen. Da kamen dann die Loccumerinnen nach Steyerberg.

Dementsprechend groß war dann auch die Freude als sich alle wieder trafen. Als erstes wurde von den Steyerbergerinnen das Haus gezeigt. Danach konnten alle frei wählen, was sie als nächstes machen möchten. Einige wollten erst mal eine runde das Gelände erkunden, andere wollten was spielen und wieder andere freuten sich über das Angebot zum “Schutzengel“ basteln. Diesen durfte dann auch jede als Andenken mit nach Hause nehmen. Dazwischen traf man sich immer wieder und plauderte gemütlich beim Stückchen Kuchen den die Mädchen tags zuvor selber gebacken hatten. Auch hier ging die Zeit viel zu schnell vorbei und bevor die Gruppe sich wieder auf den Weg machte, wurden noch schnell einige Handynummern ausgetauscht, damit man auch im Kontakt bleiben kann.

Erfolgreiche Folgeveranstaltung zum Projekt „Leben auf dem Land“

Das vom Arbeitskreis Offene Jugendarbeit konzipierte Projekt „Leben auf dem Land-politische Bildung in der Offenen Jugendarbeit“ hat zum Ziel Jugendliche für politische Themen zu interessieren. Dazu besuchen sich Jugendliche aus den beteiligten Jugendzentren wechselseitig. An jedem dieser „Besuchstage“ wird inhaltlich ein politisches Thema bearbeitet und die Gemeinde erkundet.

Zum zweiten Besuch reisten 24 Kinder und Jugendliche, davon fünf aus dem Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg  ins Jugendzentrum Conexxxx in Hoya und wurden hier von den Hoyaer Jugendlichen begrüßt und durchs Haus geführt.

Thematisch ging es dieses Mal um die Aufgaben und die Entscheidungsbefugnisse eines Bürgermeisters, einer Bürgermeisterin. In einem Rollenspiel erprobten die Jugendlichen u. a. die Darstellung von persönlichen Fähigkeiten im Wahlkampf. Welche Kompetenzen sollte ein Bürgermeister/eine Bürgermeisterin besitzen und welche Verantwortung trägt die wählende Gruppe? Mit den Aufgaben und Verantwortlichkeiten der BürgermeisterInnen setzten sich die Jugendlichen im Anschluss auseinander. Ein wichtiger Aspekt war hier, zu welchen Themen und von welchem Gremium die Entscheidungen gefällt werden. Viele interessierten sich dafür, wer über ihre Treff- und Aktivitätsorte entscheidet.

Im zweiten Abschnitt des Tages wendeten sich die Jugendlichen der Ortserkundung Hoyas im Rahmen einer Foto-Rallye zu. Geführt von den Experten aus dem Jugendzentrum Hoya, erlebten sie eine sehr individuelle Stadtführung. So wurden Lieblingsorte gezeigt, aber auch Stellen, die aus verschiedenen Gründen eher gemieden werden. Zu den Aufgaben bei der Ortsbegehung gehörte auch gemeinsame Interessen herauszufinden und aufzeigen, ob diese in Hoya umsetzbar sind.

Die Ausstattung des Jugendzentrums und die Spielmöglichkeiten wurden zum Abschluss des Tages geprüft. Das Jugendteam des Conexxxx stellte die 5 beliebtesten Spiele vor. Gemeinsamkeiten zwischen den Jugendzentren und auch die Unterschiede konnten direkt ausprobiert werden.

Am Projekt „Leben auf dem Land – politische Bildung in der Offenen Jugendarbeit“ des Arbeitskreises Offene Jugendarbeit im Landkreis Nienburg/Weser beteiligen sich die Jugendzentren und –häuser aus Heemsen, Hoya, Langendamm, Loccum, Steyerberg und Stolzenau/ Leese sowie der Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises Nienburg/ Weser und der Kreisjugendring Nienburg e.V. Bei weiterem Interesse für das Projekt können Sie sich gerne bei den beteiligten Institutionen melden.

 

Sportlich zum Ferienende

Für die letzte Ferienpassaktion des Jugendhauses “House of Life“ Steyerberg ging es dieses Jahr zum Budox Sportpark nach Nienburg. Gemeinsam mit Jugendpflegerin Tina Hormann machte sich die Gruppe daran die Grundtechniken des Taekwon Do, Kick Thai Boxen und der Selbstverteidigung zu erlernen. Damit sich niemand verletzt, mussten die Teilnehmer sich erstmal aufwärmen. Auch zwischen den verschiedenen Übungen wurden Liegestütze gemacht, damit der Körper warm bleibt und abgehärtet wird. Unter der Anleitung von Ilhan Kaya wurde dann mit Taekwon Do gestartet. Dabei stellt sich schnell heraus, dass das was so einfach aussieht doch viel komplizierter ist. Die Kinder mussten sich genau an die Regeln halten und sich dabei die Bewegungen, ähnlich wie bei einer Choreografie, merken.Als nächstes ging es weiter mit Kick Thai Boxen. Es wurden zweier Teams gebildet und jedes dieser Teams bekam ein paar Pratzen. Diese besonderen Handschuhe zählen zur Schutzausrüstung damit beim Trainieren keine Verletzungen entstehen. So ausgestattet konnten dann die verschiedenen Tritte und Schläge geübt werden.Das Highlight der Trainingseinheiten war dann das Thema Selbstverteidigung. Anschaulich demonstrierten Ilker Kaya und sein Sohn Ilhan Kaya die verschiedenen Techniken. So lernten die Schüler zuerst theoretisch wie man sich gegen einen Angreifer zur Wehr setzt und sich aus seinem Griff befreit, um es dann in die Praxis umzusetzen.Es wurde geübt sich aus einer Umklammerung zu befreien und den Gegner zu Fall zu bringen. Mit der soeben erlernten Technik war es den Kindern sogar möglich den Partner auf die Matte zu legen, selbst wenn dieser größer war als sie selbst. Zum Abschluss durften dann auch noch mal alle in den Ring. Dieser hatte sie schon von Anfang an fasziniert und Fragen aufgeworfen. So konnte er nochmal genau unter die Lupe genommen werden. Es wurde auch getestet wie es sich anfühlt auf den Boden des Ringes zu fallen und nicht wie vorher auf den mit Matten ausgelegten Boden der Trainingshalle.Am Ende konnte jeder stolz auf sich sein und alle waren sich einig: Das war ein toller Ferienabschluss!

 

Auf Erkundungstour im Wisentgehege

Zum dritten Mal ging eine Ferienpassaktion vom Jugendhaus “House of Life“ Steyerberg ins Wisentgehege nach Springe. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Teilnehmer mit Jugendpflegerin Tina Hormann als erstes auf den Weg zum „Riechmemory“. Während die Gruppe versuchte herauszufinden was zusammen passt, wurde der Geruchssinn manchmal ganz schön getestet. Nicht selten hörte man ein „Ih! Das riecht aber komisch!“ oder auch „Oh das riecht toll! Hier bleib ich stehen!“

Als nächstes machte sich die Gruppe auf den Weg zur Flugshow. Allerdings nicht ohne unterwegs die verschiedenen Stationen zu testen. Dabei mussten sich manche der Steyerberger vor allem beim Barfußpfad ganz schön überwinden. Gab es zu Anfang noch einige Mädchen, die diesen Weg auf keinen Fall testen wollten, trauten sich am Ende dann doch alle und waren hinterher sehr stolz. Beim Falkenhof angekommen wurde dieser ebenso wie seine Bewohner erstmal bestaunt. Als dann jedoch die Flugshow startete, saßen alle Interessierten auf ihren Plätzen, bestaunten die Vögel und hörten gespannt zu. Obwohl die Show aufgrund des Wetters kürzer ausfiel als sonst waren am Ende alle begeistert. Denn vor allem die Akrobatischen Flugeinlagen der Vögel, bei denen sie knapp über die Köpfe der Zuschauer flogen oder vor diesen auf einem Zaun landeten ließ die Herzen aller höherschlagen.

Bevor es dann zur Wolfspräsentation ging machte die Gruppe eine kurze Pause um sich mit einem Fragebogen auseinanderzusetzen. Dieser beinhaltete Fragen über die Tiere im Wisentgehege die die Kinder auf ihrem Weg durch die verschiedenen Gehege beantworten konnten. Beim Wolfsgehege angekommen erklärte Birgitt Vogelsang den interessierten Zuhörern einiges über diese anmutigen Tiere. Am Ende konnte jeder noch Fragen stellen und so entstand schnell ein aufregendes Gespräch bei dem die Kinder viel lernten und mutig alles fragten was sie wissen wollten. Auf dem Weg durch das nächste Gehege wurde die Gruppe dann sehr ruhig. Hier konnten sich die Tiere frei bewegen und so geschah es, dass die Tierliebhaber das Mesopotamische Damwild aus nicht mal 5 Metern Entfernung sehen konnten und das ohne einen Zaun dazwischen. Auch in den weiteren Gehegen gab es viel zu entdecken. Als die Gruppe sich dann auf den Rückweg machte, waren sich alle einig. Nächstes Jahr soll es wieder ins Wisentgehege gehen.

 

Waveboards sorgen für viel spaß

 

Bei einer weiteren Ferienpassaktion des Jugendhauses „House of Life“ Steyerberg ging es diesmal sportlich zu. Jugendpflegerin Tina Hormann bot einen Waveboardkurs an. Karol Gerdes, ein professioneller Trainer der Skateschule M&M Skating, kam ins Jugendhaus um den teilnehmenden Kindern die Grundlagen des Waveboardfahrens näher zu bringen.

Viele der Kinder standen an diesem Tag zum ersten Mal auf den wackeligen Boards. Bevor es jedoch richtig los ging hieß es erstmal: „Sicherheit geht vor!“

Alle Teilnhemer/innen konnten sich passende Schutzbekleidung raussuchen und bekamen gezeigt wie diese richtig angelegt werden und worauf dabei zu achten ist.

Dementsprechend sicher ausgestattet ging es dann mit den Fallübungen los,jedoch zunächst ohne Waveboard. Schnell stellte die Gruppe fest, dass richtiges Fallen ja gar nicht weh tut und sich Verletzungen damit vermeiden lassen.

Endlich war es dann so weit und es konnte mit den Waveboards geübt werden. Doch wer dachte er könne jetzt gleich aufsteigen und losfahren, lag weit daneben. Denn schon das Aufsteigen auf die instabilen Boards ist gar nicht so einfach und muss geübt werden. Mit Hilfe tastete sich jeder nach und nach an die richtige Technik heran und die Freude war besonders bei dem ersten, alleine gefahrenen Meter sehr groß. Wer es schaffte das Gleichgewicht auf dem Board zu halten, hatte nun die nächste Hürde zu meistern. Wie holt man eigentlich Schwung und wie lenkt man? Das man irgendwie mit den Füßen wackeln muss war den meisten klar, aber wie genau, mit welchem Fuß und wie man es schafft dabei das Gleichgewicht zu halten musste ihnen noch gezeigt werden. Dieses dann in die Praxis umzusetzen erforderte wieder Übung.

Zum Schluss gab es dann noch eine besondere Herausforderung – ein Slalomparcours anhand dessen das Gelernte umgesetzt werden musste. Manche schafften den Parcours alleine, andere brauchten noch Unterstützung. Aber am Ende konnten alle Waveboardfahrer stolz auf sich sein, den Umgang mit diesem schwierigen Sportgerät gemeistert zu haben.

 

Kreativität und Fingerspitzengefühl war gefragt!

Im Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg startete eine weitere Ferienspaßaktion, Blüten filzen war angesagt.

Hierzu kam die Filzkünstlerin Arinya Berges aus dem Lebensgarten ins Jugendhaus.

Am Anfang erklärte sie den sieben teilnehmenden Mädchen, was eigentlich Filzen ist.

Die bunte Schafswolle wird mit Wasser, Seife und viel Fingerspitzengefühl bearbeitet, damit sich die Wollfäden verhaken und so eine feste, hoffentlich die gewünschte Form annehmen.

Nach dieser kurzen Einführung starteten die ersten Versuche, aus denen schon die ersten Blüten entstanden.

Von Blüte zu Blüte wurden die Teilnehmerinnen sicherer im Umgang mit den Materialien, so konnten die weiteren Blüten eigenständig gefilzt werden.

Im nächsten Schritt unterstützten Arinya Berges und die Jugendpflegerin Isabella Zimmermann die Mädchen wieder. Nun wurden glitzernde Perlen ausgesucht und in die Blüten geklebt, anschließend entschied jedes Mädchen für sich den weiteren Verwendungszweck ihrer Werke.

Aus den bunten und vielfältigen Blüten entstanden im letzten Arbeitsschritt Filzringe, Haarschmuck oder auch dekorative Zweige.

So wurde aus einem regnerischen Nachmittag ein kreativer Tag mit viel Spaß im Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg.

Im Dunkeln lässt sich super „planschen“!

Bereits zum siebten Mal bot das Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg Anfang der Sommerferien eine Kinder- und Jugendschwimmnacht im Waldbad an, wie schon vergangenes Jahr in Kooperation mit dem Förderverein „Waldbad“.

Knapp 40 Kinder und Jugendliche nutzten zischen 20.30 bis 23.30 Uhr die Gelegenheit, ins erfrischende Nass zu springen.

An diesem Abend hatte das Waldbad in Steyerberg ausschließlich für die 10 bis 17jährigen geöffnet, hier konnte ausgiebig getobt und geplanscht werden.

Unter den wachsamen Augen von Manfred Bahr vom Förderverein, der ehrenamtlich die Badeaufsicht übernahm, durfte sogar mit Klamotten ins Wasser gesprungen werden.

Zu späterer Stunde nahmen die TeilnehmerInnen das leckere Angebot des „SchwImbiss“ gern an, der ebenfalls ehrenamtlich durch den Förderverein geleitet wurde.

Nach einer Stärkung ging es wieder ins warme Wasser, mittlerweile bei Flutlicht und eher kühlen Außentemperaturen.

Die Jugendpflegerin Isabella Zimmermann war zufrieden, denn fast 40 Kinder und Jugendliche hatten an diesem Abend keine Langeweile, sondern viel Bewegung und Spaß im Waldbad.

Start in die Sommerferien

In der ersten vollen Ferienwoche startete die erste Ferienspaßaktion im Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg. Der erste Ausflug führte die Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren nach Nienburg ins „Deutsche Kreativzentrum Holz“.

Herr Reinhold Büdeker begrüßte die Gruppe herzlich und stellte das geplante Thema vor: da Nienburg an der Weser liegt, lag es nahe, zum Thema Wasser etwas aus Holz zu bauen.

„Und was fährt auf einem Fluss? Na klar, Schiffe!“

Nun ging es an die Arbeit, vorgefertigte Holzstücke mussten zuerst mit Schmirgelpapier bearbeitete werden, um scharfe und raue Stellen zu entfernen und seinem Schiff die gewünschte, eigene Form zu geben. Die Mädchen und Jungen konnten entscheiden ob ihr Schiff eine Yacht, ein Segelboot, ein Frachter oder auch ein eigenes Fantasieboot werden sollte.

Jede/r gestaltete ihr/sein Boot ganz nach seinen Vorstellungen, ob mit Rehling, Bootshaus, Segel oder ausgestattet mit einer Strickleiter, alles war möglich.

Bei der Umsetzung wurden die fünf Kinder von dem 16jährigen Nienburger Fabian Fleder tatkräftig unterstützt, der bereits seit fünf Jahren regelmäßiger Teilnehmer im Kreativzentrum Holz ist.

Ob beim Bohren, Leim auftragen oder ein Segel zu befestigen, die Kinder fanden bei Ihm fachkundige Hilfe.

So entstanden in nur 2 ½ Stunden die tollsten Schiffsmodelle, die zuerst der begleitenden Jugendpflegerin Isabella Zimmermann und anschließend den abholenden Eltern präsentiert wurden.

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