11. Mädchenaktionswochenende des Mädchenarbeitskreises

im Landkreis Nienburg vom 12.-14. Mai in Ahausen

 

Die großen Probleme der Welt und was die Menschheit benötigt, um sie zu lösen stand im Zentrum des diesjährigen Mädchenaktionswochenendes.

Im Live-Rollenspiel schlüpften die Mädchen in die Charaktere von Elfen, Trollen und anderen Fabelwesen um die Erde und die Menschheit zu heilen, Frieden zu schaffen und die Natur zu retten. Spielerisch übten sie Kooperation, Kommunikation und Ausdauer. In verschiedenen Aufgaben wurde ihre Kreativität gefordert und sie mussten sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen. Dazu gehörte u.a. die gegenseitige Wertschätzung der vielseitigen Fähigkeiten. Die individuellen Unterschiede der verschiedenen Charaktere waren Voraussetzung um alle Aufgaben zu lösen. So konnten z. B. die Vampire Geheimschriften entziffern und damit wichtige Spielpunkte für die Gruppe erreichen.

Das Ziel, die Welt zu retten, verloren die Mädchen dabei nie aus den Augen. Dargestellt wurde dies in der Erarbeitung einer gemeinsamen Skulptur – einem „Etwas“, das eine große Strahlkraft und Energie besitzt. Die Mädchen entwickelten das ÜRT, das „Überladene RettungsTeil“. Es absorbiert alle Umweltgifte und besitzt eine Versöhnungssonne, die Frieden unter den Menschen schafft.

Mit großer Begeisterung und Offenheit beteiligten sich die Mädchen am Live-Rollenspiel. „Trotz des spielerischen Rahmens beschäftigten sich die Mädchen ernsthaft mit der Zukunft unserer Welt“ stellt Frau Iris Meisner-Wiebe fest, die mit Mädchen ihrer AG der Helen-Keller-Schule zum ersten Mal teilnahm. Auch die Mädchen aus den Jugendhäusern  Eystrup, Hoya, Stolzenau und acht Mädchen aus dem Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg  freuten sich wieder über das erlebnisreiche Wochenende in Ahausen.

Die Mitarbeiterinnen der Jugendhäuser unterstützt vom Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises Nienburg /Weser ziehen ein positives Fazit: „Die im Rollenspiel hergestellte Gemeinschaft haben die Mädchen trotz vieler Unterschiede durch das gesamte Wochenende weiter getragen.“