Aus Grau wird Bunt

Vier Kinder aus Steyerberg brachten gemeinsam mit Jugendpflegerin Tina Hormann vom Steyerberger Jugendhaus “House of Life“ Farbe in ihren Ort. In Kooperation mit der Waldschule Steyerberg wurde zu diesem Thema ein Projekt im Rahmen des Ganztags angeboten. Es sollten Stromkästen Bunt werden. Doch darf man einfach los gehen und diese anmalen?

Um diese Frage zu klären machte sich die Gruppe auf zum Amtshof um mit Herr Siedenberg aus der Verwaltung zu sprechen. Dieser hatte im Vorfeld mit dem Rat und dem Betreiber der Stromkästen kontakt aufgenommen und die entsprechenden Genehmigungen eingeholt. Er erklärte seinen Zuhörerinnen genau worauf sie achten müssen und was sie dürfen und was nicht.

So gut Informiert nahmen die Teilnehmerinnen die Kästen genau in Augenschein. Für die weitere Planung wurden sie ausgemessen, es wurde auf Besonderheiten geachtet und weitere Fragen geklärt. Mit all diesen Informationen startete dann die “Planungsphase“. Dabei wurden aus vielen individuellen Ideen gemeinschaftlich zwei unterschiedliche Gestaltungskonzepte entwickelt. Die Gruppe einigte sich darauf einen Kasten mit Farbe und Pinsel zu gestalten und den zweiten zu besprayen.

Der nächste Schritt befasst sich damit Skizzen und Schablonen herzustellen, sodass jede eine klare Vorstellung vom fertigen Kasten bekam.

Doch soweit das das sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten waren die Künstler noch nicht. Um ein Gemälde zu erschaffen dass nicht nur gut aussieht, sondern auch lange hält, mussten die Kästen zuerst gesäubert und grundiert werden.

Dann endlich war es soweit. Gemeinsam wurde der erste Kasten mit viel Liebe und Feuereifer bemalt. Auch der zweite Kasten wurde genau so liebevoll gestaltet.

Am Ende schuf die Gruppe zwei Kunstwerke auf die sie sehr stolz sind und die nun jeder vor dem Jugendhaus “House of Life“ Steyerberg und der Waldschule Steyerberg bewundern kann

 

 

 

 

 

Das Ganztagsangebot „Steyerberger Detektive“ stellt sich vor

Hallo wir sind die Steyerberger Detektive. Wir haben uns überlegt, was wir noch kennen lernen wollen in Steyerberg. Dabei kamen wir darauf, dass wir wissen wollen was die Feuerwehr, die Polizei und der Bürgermeister so machen. Deswegen haben wir sie besucht.

Bevor wir sie besucht haben, wurde besprochen was wir wissen möchten, wer welche Rolle übernimmt und haben uns Fragen überlegt.

Die Fotos haben zwei Kinder gemacht, ein Kind hat Fragen gestellt und zwei haben die Antworten aufgeschrieben.

Nach den Treffen haben wir besprochen, welche Bilder wir nehmen, was wir gelernt haben und dann wurde alles zu einem Text zusammengefasst.

Das Ergebnis seht ihr auf den nächsten Seiten.

 

Anmerkung der Jugendpflegerin Tina Hormann als Projektleiterin:

Die Texte und ihr Inhalt wurden von den Teilnehmerinnen der Gruppe eigenständig erarbeitet und formuliert

Ebenso haben sie erst die Fotos selber gemacht und dann ausgewählt welche veröffentlicht werden.

 

 

 

Wir erkunden die freiwillige Feuerwehr    

Jetzt zeigen wir euch was wir alles erlebt haben. Wir waren bei der Feuerwehr. Dort wurde uns gezeigt wie die Garagen aufgehen, wo die Autos stehen und wo sich die Feuerwehrmänner und Frauen aufhalten und umziehen.

Die Steyerberger Feuerwehr hat keine Rutschstangen und keine Treppen, weil sie dort nicht schlafen.

Sie hat  mehrere Fahrzeuge. Falls zwei Häuser zur gleichen Zeit brennen, können beide gelöscht werden. Jedes Fahrzeug hat eine andere Aufgabe. Eines fährt zum Beispiel vor, in dem sitzt der Chef. In der Steyerberger Feuerwehr gibt es keine Drehleitern an den Fahrzeugen. Die Feuerwehrleute haben schwarz und orange Uniformen an. Die verschiedenen Farben  haben verschiedene Aufgaben. An der Kleidung kann man die Feuerwehrmänner und Frauen erkennen. Die Autos sind rot damit man sie schnell sieht.

Die Sirene am Feuerwehrhaus geht an wenn ein Notfall ist, also wenn ein Haus brennt oder was anderes. Dann weiß jeder das etwas passiert ist.

Die Autos haben auch Sirenen. Diese hört man schon von weitem, so das die Autofahrer wissen, das sie platz machen müssen, damit das Feuerwehrauto durchkommt

Die Helme sind zum Schutz da. Manche Helme haben einen Lederschutz im Nacken, damit dort keine Flammen hinkommen oder was brennendes in den Kragen fällt.

Außerdem haben sie Visiere, damit die Augen nicht verletzt werden. Manche Helme haben auch Sonnenbrillen, weil das Feuer so hell ist. Die Brillen sind extra angefertigt, damit sie im Feuer nicht kaputt gehen. Die neuen Helme leuchten im Dunkeln, damit man die Feuerwehrmänner immer erkennen kann. Sie laden sich mit Sonnenlicht auf.

Zum Abschluss brachte uns Feuerwehrmann Häsemeyer mit einem Feuerwehrauto wieder zurück zur Schule. Dabei wurde auch die Sirene angestellt. Das war aufregend und hat viel spaß gemacht!

    Die Polizei war bei uns

Ein Polizist kam mit seinem Fahrzeug zu uns in die Schule und hat unsere Fragen beantwortet und uns das Auto gezeigt. Wir wollten zum Beispiel wissen, warum die Polizei Pistolen braucht. Der Polizist hat uns erklärt, das sie die benötigen um sich und andere zu schützen.

Aus diesem Grund brauchen sie auch Helme. Diese schützen sie vor Sachen die geworfen werden.

Die Polizei hat Uniformen an damit sie wiedererkannt werden und jeder weiß, das es sich um die Polizei handelt. Die Polizeiuniform ist blau. Das ist die Standardfarbe die in der EU alle Polizisten tragen, sodass sie auch von Personen aus anderen Ländern erkannt werden.