Erfolgreiche Auftaktveranstaltung zum Projekt „Leben auf dem Land“ im Jugendhaus Steyerberg

 

Im Rahmen des großangelegten Projektes „Leben auf dem Land –  politische Bildung in der Offenen Jugendarbeit“ fand der erste Besuch statt. 38 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 17 Jahren reisten nach Steyerberg, um dort das Jugendhaus „House of Life“ und darüber hinaus natürlich auch die Kommune kennen zu lernen.

Dabei wurden die Kinder und Jugendlichen aus dem Landkreis von jungen Experten aus Steyerberg mit ihrem Heimatort und ihrem Jugendzentrum bekannt gemacht. Neben der Begegnung mit anderen Kindern und Jugendlichen, arbeiteten die Teilnehmenden an wichtigen inhaltlichen Fragen: Was ist für mich und mein Leben wichtig? Was hat das mit Politik zu tun? Woher kommt eigentlich das Geld dafür? Und auf welcher Ebene (Bund/Land/Kreis/Gemeinde) werden die Entscheidungen getroffen, zu den Themen die mich interessieren? Ein für viele überraschendes Ergebnis war, dass ihre Belange und Themen überwiegen auch direkt vor Ort d.h. auf Gemeinde- bzw. auf Landkreisebene entschieden werden.

In den Auswertungsbögen nach dieser, doch etwas theoretischen Einheit, lasen die VeranstalterInnen Dinge wie, “Ich habe gelernt, das Frau Merkel nicht alles allein entscheidet“, „Ich habe gelernt, was alles von wem bezahlt wird“ und das Wichtigste „Besonders gefallen hat mir das Kennenlernen von anderen Kindern und Jugendlichen aus dem Landkreis“.

Anschließend lernten die Kinder und Jugendlichen Steyerberg im Rahmen einer Fotoerkundungs-Rallye kennen. Geführt von den Experten, besuchten sie die für Jugendlichen attraktiven wie auch die unattraktiven Orte und erfuhren über diesen Weg einiges über das Leben in Steyerberg.

Den Abschluss des Tages bildete die intensive, spielerische Erprobung des Jugendhauses. Auch hier lernten sie Neues kennen und Altbekanntes wie z. B Billard spielen, mit anderen Augen zu betrachten. Eine Erkenntnis: die Billardtische sehen nicht überall gleich aus und über das Regelwerk sollten sie miteinander reden, denn es kann sein, dass woanders nach anderen Regeln gespielt wird.

Während des ganzen Tages trat eine Frage immer wieder auf: Wann ist der nächste Termin und wo? – Auch wenn der nächste Ortserkundungsbesuch aufgrund der Sommerferien erst Anfang September in Hoya stattfinden kann, war vielen Teilnehmenden wichtig zu sagen „halte mir einen Platz frei – ich bin dabei!“

Am Projekt „Leben auf dem Land –  politische Bildung in der Offenen Jugendarbeit“ des Arbeitskreises Offene Jugendarbeit im Landkreis Nienburg/Weser beteiligen sich die Jugendzentren und –häuser aus Heemsen, Hoya, Langendamm, Loccum, Steyerberg, Stolzenau/ Leese und Uchte sowie der Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises Nienburg/ Weser und der Kreisjugendring Nienburg e.V. – Interessierte Kinder und Jugendliche sowie auch Erwachsene können sich gerne bei den Beteiligten melden.

Women Only

In den Osterferien machten sich sechs Mädchen aus dem Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg auf den Weg in die Nähe von Stade ins ABC Bildungs- und Tagungszentrum. Hier fand ein interkultureller Workshop für Mädchen und Frauen mit verschiedenen Angeboten unter der Überschrift „Women Only“ statt.

Die Teilnehmerinnen konnten zwischen Foto/Video, Theater spielen oder Selbstverteidigung/Thaiboxen wählen, aber auch alle Bereiche kennenlernen.

Im Workshop Foto/Video lernten die Mädchen im Alter von 13 bis 17 Jahren den Umgang mit einer  Spiegelreflexkamera und wie ein guter Bildaufbau aussieht, später wurden kurze Stop-Motion-Videos gedreht. Hier werden einzelne Fotos aus einer bestimmtem Perspektive mit fast gleichem Fotoaufbau fotografiert und an einander gereiht, so dass später kleine Filme entstehen. Für einen Stop-Motion-Film mit einer Länge von ca. 21 Sekunden werden ungefähr 116 Fotos benötigt.

„Wir wussten gar nicht, dass in so einem kleinen Video so viele Stunden Arbeit stecken!“ war das Fazit der Teilnehmerinnen.

Als weitere Möglichkeit standen „Theater spielen“ auf dem Programm, hier wurden zuerst Themen, die die Teilnehmerinnen interessieren oder beschäftigen bearbeitet. Da mehrere teilnehmende Frauen Fluchterfahrung hatten, wurde diese Thematik oft aufgegriffen, so hörten die Mädchen aus Steyerberg viele traurige, aber auch tolle Geschichten und lernten den Mut und die Offenheit dieser Frauen kennen.

Die Theaterszenen und alle anderen Ergebnisse der Gruppen wurden abends vorgestellt, so dass die teilnehmenden Mädchen und Frauen einen Einblick in alle Workshops bekamen und so neugierig auf neue Themen wurden.

Beim Selbstverteidigungskurs mit Elementen vom Thaiboxen ging es sportlich zu, nach dem Aufwärmen durften die Boxhandschuhe übergestreift werden und schon machte sich ein Gefühl der Stärke breit. Beim Üben von Geraden, Hacken, Front- und Seitkicks flossen die eine oder andere Schweißperle, aber es machte allen viel Spaß, auch der begleitende Jugendpflegerin Isabella Zimmermann, die immer mal wieder einen Schlag oder Tritt der Steyerberger Mädchen einstecken musste.

Der Schwerpunkt bei diesem Kurs lag bei der Selbstverteidigung, unter anderem wurden Befreiungsgriffe geübt und auch das laut „NEIN“ sagen muss gelernt sein.

Die gemeinsamen Abende mit allen Teilnehmerinnen rundeten das vielfältige Programm ab, die tolle Gemeinschaft von Mädchen und Frauen unterschiedlichen Alters und Nationalitäten, jede brachte viel von sich ein. Bei unterschiedlicher Musik wurden moderne Tänze, aber auch arabische und kurdische Tänze von allen gemeinsam getanzt.

„Das war eine tolle Woche, in der wir viele Themen und neue und interessante Mädchen und Frauen kennen gelernt habe!“

Wenn es die Möglichkeit noch einmal gibt, sind die Mädchen aus Steyerberg und die Jugendpflegerin Isabella Zimmermann gern wieder dabei!

Groß für Klein

Die Kinder vom Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg verbrachten einen tollen Nachmittag im Jugendhaus und der Umgebung.

Nach einem kurzen Kennenlernen und der Gruppeneinteilung konnte gestartet werden, am Jugendhaus musste ein Sport- und Spielparcour bewältigt werden. Mit Pedalos und Longboards wurde eine markierte Strecken auf dem Hof abgefahren, anschließend stand Tore schießen aus verschiedenen Entfernungen auf dem Programm. Besonderen Spaß hatten die Teilnehmer/innen dabei, von einem Trampolin auf einen Kasten und schließlich auf eine Weichbodenmatte zu springen, eine Gruppe schaffte dies tatsächlich 23 mal in einer Minute.

Bei einer Fotorallye durch Steyerberg und dem Märchenwald mussten viele Fragen beantwortet werden: „Was ist genau im Märchen DER FROSCHKÖNIG passiert?, Wie viele  Märchen sind im Märchenwald zu sehen?“ aber auch „Wie heißt der Bürgermeister von Steyerberg? oder Wie viele Einwohner hat Steyerberg ungefähr?“

Am Ende lockte eine Schatzkarte die Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahre zurück zum Jugendhaus, wo der Schatz geborgen wurde.

Nach einem gemütlichen Abendessen wurde noch mit allen 8 Teilnehmer/innen gemeinsam Spiele gespielt, bei „Die Werwölfe vom Düsterwald“ oder „Reise nach Jerusalem“ wurde viel gelacht.

Das Besondere an dieser Aktion war, dass die jungen Erwachsenen Talita und Janina van Oene (beide 18 Jahre) und Vanessa Foy (20 Jahre), die regelmäßig das Jugendhaus besuchen, auf die Idee kamen etwas für die jüngeren Besucher des Jugendhauses anzubieten.

Seit Januar wurde geplant, organisiert und vorbereitet, so dass am Ende eine Aktion von „Groß für Klein“ umgesetzt werden konnte.

Am Abend waren sich alle Kinder und die Jugendpflegerin Isabella Zimmermann einig: „Die Großen haben das toll gemacht, wir wären gern bei einer weiteren Aktion dabei!“

Auf ins neue Jahr

Auch dieses Jahr gab es im Jugendhaus “House of Life“ Steyerberg einen gemütlichen Jahresabschluss. Kurz vor Weihnachten trafen sich die Kinder und Jugendliche um bei Lebkuchen und Tee einen gemütlichen Nachmittag mit viel spielen und tollen Gesprächen zu verbringen.

Bei dieser Gelegenheit wurden nochmals die selbstgestalteten Kalender 2018 des Jugendhauses begutachtet. In Diesem Jahr gab es einen Kalender der sich wieder von den vorigen deutlich unterscheidet.

Die Teilnehmer des diesjährigen Kalenderprojektes hatten sich gemeinsam mit Jugendpflegerin Tina Hormann einiges vorgenommen. Sie wollten eine eigene Geschichte schreiben und diese dann als Comic im Kalender darstellen. Doch was muss man dabei alles beachten? Was ist ein Spannungsbogen? Wie lang darf der Einstieg sein? Wo beginnt der Hauptteil und wie kriegt man das alles auf 12 Seiten unter? Dies ist viel Arbeit, sodass es neben den regelmäßigen Treffen auch ein Aktionswochenende gab. Dabei wurde die Zeit erstmal dazu genutzt die Geschichte fertig zu stellen. So konnte dann, nach einer tollen Übernachtung im Jugendhaus “House of Life“ Steyerberg am nächsten Vormittag auf Fotosafari gegangen werden. Schnell wurden die Motive für die Hintergründe gefunden. Zurück am Jugendhaus konnte dann schon mal damit begonnen werden die besten Bilder heraus zu suchen, sodass die folgenden Treffen dazu genutzt wurden die Charaktere zu zeichnen. Als diese fertig waren wurden sie auf den Hintergründen arrangiert und das Ganze dann abfotografiert. Aus den Einzelteilen ein großes Ganzes zu machen war dann die Aufgabe von Jugendpflegerin Tina Hormann. Texte wurden eingefügt, Bilder bearbeitet und ein Kalendarium erstellt. Als der fertige Kalender ankam waren sich alle einig: Die Arbeit hat sich gelohnt und es entstanden schon neue Ideen für den nächsten Kalender.

Der Jugendhaus-Kalender 2018 liegt zur kostenlosen Mitnahme im Jugendhaus aus.

Und so endet ein erlebnisreiches und aufregendes Jahr 2017 mit vielen tollen Aktionen und Unternehmungen im Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg!

 

Auch zur Landtagswahl ein U18 Wahllokal

Nachdem es zur Bundestagswahl mehrere U18 Wahllokale im Landkreis Nienburg gab, hatten die Kinder und Jugendlichen im Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg auch zur Landtagswahl die Möglichkeit sich aktiv an dieser U18 Wahl zu beteiligen.

Da es in kurzer Zeit schon das zweite Wahllokal im Jugendhaus war, wurde im Vorfeld viel der Unterschiede zwischen Bund und Ländern erklärt, den in einigen Bereichen brauchen wir in Niedersachsen andere Regeln, wie z.B. in Bayern.

Wobei es bei der Bundestagswahl für die U18 Wähler in erster Linie um die verschiedenen Parteien, ihre Farben und die Kanzlerkandidaten ging, waren zur Landtagswahl die Kandidaten aus dem Landkreis Nienburg für die Kinder und Jugendlichen interessant.

Zu verschiedenen Themen wie z.B. Beteiligung, Jugendarbeit, Integration oder Kinderarmut lagen Informationen verschiedener Parteien im Jugendhaus aus. Diese wurden je nach Interesse genauer „unter die Lupe“ genommen.

Aber auch organisatorische Dinge wurden hinterfragt, unter anderem warum wir in Steyerberg bei der Bundestagswahl der Wahlkreis 40 waren und bei der Landtagswahl plötzlich Wahlkreis 39.

Wie schon bei der vorherigen Wahl stellte der Flecken Steyerberg eine original Wahlkabine und Wahlurne zur Verfügung, außerdem wurde die Jugendpflegerin Isabella Zimmermann von drei Wahlhelferinnen tatkräftig unterstützt. Sie gaben Wahlzettel und Kugelschreiber aus und wiesen auf einige wichtige Dinge hin, z.B. welche Stimmen als gültig oder ungültig gewertet werden.

Die Wahlbeteiligung zur U18 Landtagswahl war im Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg etwas geringer als zur Bundestagswahl, was wahrscheinlich den Herbstferien geschuldet ist

Eine Premiere für alle Beteiligten

Die Wahl vor der Wahl – Die U-18 Bundestags – Wahl für Kinder und Jugendliche

Politische Bildung mit allen Facetten in den Jugendzentren im  Landkreis Nienburg

Die U-18-Wahl ist eine bundesweite Aktion im Vorfeld der Bundestagswahl für Kinder und Jugendliche. In der Woche vom 11. bis 15.09.17 beteiligten sich die Jugendzentren in Heemsen, Hoya, Langendamm, Leese, Loccum, Steyerberg und Stolzenau erstmalig und richteten für ihren Bereich U-18-Wahllokale ein. Die Kinder und Jugendlichen waren aufgerufen ihre Stimme abzugeben und damit auch ein Signal nach Berlin zu senden: Wir sind hier und wo ist Eure Politik für uns? Was für Antworten habt Ihr auf unsere Fragen? Wie ist Euer Plan für unsere Zukunft?  Unterstützt wurden die Jugendhäuser von Jana Jüttner vom Kreisjugendring e.V.  und Simone Sommerfeld vom  Fachdienst Jugendarbeit und Sport, Landkreis Nienburg.

Die U-18-Wahl bietet vielfältige Möglichkeiten der politischen Bildungsarbeit. Die Bandbreite und Vielschichtigkeit der Lernmöglichkeiten wurde in den verschiedenen Gesprächen mit den Kindern und Jugendlichen deutlich.

Rene Hoppe aus dem Wip In Stolzenau berichtet, dass die jüngeren die Wahlprozedur mit dem Recht auf Anonymität durchaus als logisch empfanden, während die älteren gerne gemeinsam als Gruppe gewählt hätten. In Steyerberg haben laut Isabella Zimmermann insbesondere die geflüchteten Kinder und Jugendlichen die Wahl als sehr wichtig empfunden. Ilka Schaumburg aus Heemsen stellt fest, dass es Eltern gab, die ihre Kinder zur Wahl ermutigten und andere, die ihre Kinder von der Wahl abgehalten haben.

Alle Kinder und Jugendlichen hatten in den Jugendzentren die Möglichkeit sich über die Inhalte der einzelnen Parteien zu informieren. Diese waren im Vorfeld aufgerufen gewesen in einer kinder- und jugendgerechten Sprache Ihr Programm darzustellen. Die Kinder und Jugendlichen aus Hoya waren sich einig, dass ihnen das nicht gelungen ist, berichtet Mike Fuchs. Der Informationsbedarf bei den Kindern und Jugendlichen war sehr unterschiedlich:  Einige kannten den Unterschied zwischen einer Wahl und einer Auslosung nicht, andere wiederum waren sehr zielstrebig und wussten schon im Vorfeld genau, wem sie ihre Stimme geben. Carsten Fronzek aus Langendamm war beeindruckt, dass einige Jugendliche wirklich weite Wege auf sich genommen haben um zu wählen. In Loccum so berichtet Mareen Vennes, waren insbesondere die 6-10 jährigen begeistert wählen zu können.

Je nach Organisation, beteiligten sich Jugendliche als Wahlhelfer. Es gab verschiedene Schulen die sich Klassen weise informierten und beteiligten – wobei die Entscheidung sich zu beteiligten immer freigestellt wurde. Auch die Resonanz auf die verschickten „Wahlbenachrichtigungen“ war unterschiedlich.

Das Fazit der beteiligten Jugendhäuser ist durchweg positiv –die Premiere im Landkreis Nienburg ist gelungen und war für alle eine Bereicherung. Kinder und Jugendliche interessieren sich für politische Inhalte und Prozesse. Der Arbeitskreis Offene Jugendarbeit im Landkreis Nienburg nimmt seinen gesetzlichen Auftrag der politischen Bildungsarbeit sehr ernst und macht sie auch zwischen den Wahlen kontinuierlich zum Thema.

Sportlich gingen die Sommerferien zu Ende

Eine der letzten Ferienspaßaktionen in diesen Sommerferien bot die Jugendpflegerin Isabella Zimmermann im Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg an, dieses Mal ging es sportlich zu: ein Skate- und Longboard Kurs fand auf dem Hof des Jugendhauses statt.

Hierzu kam ein professioneller Trainer der Skateschule M&M Skating zum Jugendhaus, um den 20 teilnehmenden Kindern den richtigen Umgang mit einem Board näher zu bringen.

Bevor es richtig losgehen konnte, hieß es „Sicherheit geht vor!“, dementsprechend wurden alle Teilnehmer/innen mit passenden Hand-, Knie- und Ellenbogenschützern, sowie einem Helm ausgestattet. Als nächstes standen Fallübungen ohne Skate- und Longboard auf dem Programm, denn bei einem Sturz lassen sich Verletzungen mit richtigem Fallen oft vermeiden.

Nun kamen endlich die Boards unter die Füße, Fußstellungen wurden ausprobiert und richtiges Anschwung geben getestet, hierbei wurde schnell klar, das alles zusammen nicht immer einfach ist, oft sausten Long- und Skateboards allein über den Hof, denn der Fahrer war auf halber Strecke „verloren“ gegangen.

Nachdem die meisten Kinder sich gut auf den Boards halten konnten, kamen schwierigere Aufgaben: beim Fahren das Board seitlich, vorn oder hinten anfassen oder auf einem Bein Skaten, was viel Gleichgewicht erfordert. Diese Übungen sind bereits erste Ansätze für spätere Stunts, wie z.B. dem „Frontgrap“, bei dem unter anderem das Board vorn beim Fahren angefasst werden muss.

Weiter ging es mit Kurven und Slalom fahren, auch das Anhalten ohne sein Sportgerät zu verlieren wurde mit dem Kicken und auffangen des Boards geübt.

Zu Schluss wurde es noch einmal spannend, wer schafft es sein Board mit den Füßen zu drehen und anschließend darauf zum Stehen zu kommen und welche Kinder können sich auf dem Board am kleinsten machen, um unter einer immer tiefer gelegten Stange hindurch zu fahren?

Trotz einiger kleinerer Stürze, die ohne Verletzungen blieben, hat der sportliche Abschluss der Ferien allen viel Spaß gemacht.

Kreativ mit buntem Sand

Dieses Mal bot die Jugendpflegerin Isabella Zimmermann vom Jugendhaus „House of Life“ Steyerberg  „Kreativ sein mit buntem Sand“  im Ferienspaß-Programm an.

Die Bildende Künstlerin Arinja Berges kam zum Jugendhaus und erklärte den zehn teilnehmenden Kinder, wie man tolle und bunte  Sandbilder machen kann.

Zu Beginn erstellten die Kinder Zeichnungen, die später als Vorlage dienten, aber Achtung: denn zu kleine Motive können oft nicht umgesetzt werden.

Ob Löwen, Fabeltiere, Herzen oder Landschaften, die fantasievollen Ideen der Teilnehmer/innen waren sehr unterschiedlich.

Nun ging es an die Umsetzung: das Motiv wurde auf eine Holzplatte gezeichnet, anschließend die Flächen, die die gleiche Farbe haben sollten, mit Kleister ausgetupft und der entsprechende Farbsand aufgestreut. Der überschüssige Sand wurde anschließend vorsichtig abgeschüttelt und schon konnte eine weitere Fläche so bearbeitet werden. Oft viel die Sand-Auswahl schwer, einerseits standen viele Farben von Gelb über Orange, Rot, Grün, Blau bis hin zu Dunkelbraun und alle Farben in unterschiedlichen Farbtönen zur Verfügung. Weiterhin hatte jeder Sand eine andere Struktur, es ging von sehr feinem Sand bis hin zu kleinen Dekosteinchen.

Die Kinder arbeiteten konzentriert und ausdauernd an ihren Sandbilder, so dass am Ende der Aktion jede/r ein tolles Kunstwerk mit nach Hause nehmen konnte.

Zwischen Wölfen, Bären und anderen Tieren

Auch dieses Jahr wieder fuhren Kinder und Jugendliche vom Jugendhaus “House of Life“ Steyerberg mit Jugendpflegerin Tina Hormann an einem Ferientag nach Springe zum Wisentgehege. Dort gab es viel zu sehen, erleben und auszuprobieren. Auf dem Weg zu den verschiedenen Tiergehegen gab es immer wieder verschiedene Spielplätze und Stationen an denen spielerisch etwas gelernt werden konnte. Gleich zu Anfang wurde geübt wie eine Wildkatze zu schleichen und zu hören. Dabei galt es einen kleinen Hindernissparcour zu bewältigen während eine andere Person versucht zu erlauschen wo man sich gerade befindet. Wie gut eine Wildkatze hört wurde dann auch noch später deutlich gemacht. Durch ein “Hörrohr“ konnten die Besucher nachvollziehen wie fein das Gehör einer Katze ist und das sie selbst aus einiger Entfernung geflüsterte Worte versteht.

Als nächstes steuerte die Gruppe den Pilzlehrpfad an. Wer die verschiedenen Pilze im Unterholz entdeckte, konnte den Schildern einige Infos über sie entnehmen. Besonders gut kam auch der Barfußpfad an. Dieser wurde dann nicht nur einmal erkundet sondern gleich mehrmals. Dabei war es den Ferienpass Teilnehmern völlig egal ob sie über Holzscheiben, Steine, Rindenmulch oder durch Schlamm waten mussten.

Die Flugshow die die Teilnehmer besuchten ließ so manches Herz höher schlagen. Grund waren nicht nur die Vögel sondern auch die Flugeinlagen bei denen es manchmal ganz schön knapp geworden wäre, hätten die Zuschauer nicht rechtzeitig ihren Kopf eingezogen.

Die Wolfspräsentation war ebenfalls ein Highlight und das nicht nur weil einer der Wölfe versuchte Frau Vogelsang den Schutz ihres Mikros zu klauen und es am Ende zur Freude aller auch schaffte. Selten sieht man diese Tiere so nah und bekommt dann auch noch die Gelegenheit mit ihnen zu heulen. Auf den Weg zum nächsten Tier ging es dann durch das Sikawildgehege. War es zu Anfang noch laut in der Gruppe wurde es dann schnell sehr ruhig als alle diese schönen und anmutigen Tiere bewunderten. Es war wohl niemanden bewusst wie groß und majestätisch diese Tiere sind.

Auf dem Weg zum Streichelzoo hielten die Steyerberger Kinder dann noch an einem von mehreren Spielplätzen an.

Als die Gruppe sich dann auf dem Heimweg machte, wollten sich die Kinder gleich für nächstes Jahr anmelden und so ging ein toller Ausflug zu Ende bei dem sich alle in einem einig waren: Wir kommen wieder!

Ein Ferientag in der Wildnis

In den Sommerferien starteten 7 Kinder des Jugendhauses “House of Life“ Steyerberg mit Jugendpflegerin Tina Hormann zu einem Ausflug mit dem Ziel BUND Kinderwildnis. Hierbei handelt es sich um einen  Naturspielplatz mitten in Nienburg.

Hier angekommen gab es erstmal ein Eis für alle. So gestärkt konnte dann das Gelände erkundet werden. Dabei gab es viel zu entdecken. Bei Sonnenschein wurden erstmal die Wasseranlagen getestet und nachgeschaut wo das Wasser denn hinfließt. Gut das die Schuhe vorher ausgezogen wurden, sonst wäre bei dieser Entdeckungsmission bestimmt so mancher Schuh im Schlamm stecken geblieben. So jedoch blieben nur die Füße stecken und getreu dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark!“ konnte jeder befreit werden.

Der feine Sand hatte es auch so manchem Kind angetan. Es wurden Tunnel und Höhlen gebaut, verschiedene Körperteile eingegraben und getestet wie viel Sand auf den Beinen benötigt wird, damit man sich nicht mehr befreien kann und was passiert wenn man darauf auch noch etwas Wasser gießt.

Natürlich gab es aber noch viel mehr zu erproben. So luden die bewachsenen Hügel zum Rennen und Rutschen ein, am Kletterturm konnte man seinen Mut beweisen und auf Holzsäulen wurde der Gleichgewichtssinn gefordert.

Nach einem gemeinsamen Picknick ging es dann wieder Richtung Heimat und alle waren sich einig dass es ein toller Tag im Freien war.

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